Schadensbericht

Es fehlt mir die pflegende Hand meiner Frau. Darum sieht er verkommen aus – der grosse gelbe Pott mit dieser Anthurie, die man aus mir schleierhaften Gründen auch Flamingoblume nennt. Es ist gottlob die Anthurium scherzerianum, das heisst auf Vernünftig „Kleine Anthurie“.

Und die ist nun abgewirtschaftet. Wie mit dem Lineal gezogen hat sie sich in der Mitte geteilt, und die linke Hälfte lag nun wie ein Putzlappen über dem Rand des Kübels, während die rechte Hälfte steht wie eine Kompanie Infanteristen.

Seit heute früh heisst dieses Wesen „Kleinste Anthurie“. Ich habe alles, was hing, mit einer Papierschere abgeschnitten. Und das ohne Handschuhe. Dabei ist das Luder durchgängig giftig! Alles an ihr, bis auf den Topf. Der sieht nur so aus in seinem dottergelben Outfit.

Ich stand wirklich mit meiner Ernte in der Hand herum und mein Kinderglaube, der besagt, dass alles was grün ist, gegessen werden kann, suggerierte mir, man könne  doch versuchen, etwas Spinat-ähnliches mit Spiegelei und Salzkartoffeln herzustellen. Wegen der Vitamine.

Langeweile breitet sich nun aus wie ein Erdrutsch. Wo ist hier der Gag?

:))) Es gibt keinen! Deshalb ist dieser Beitrag auch kein Sauglattismus! Grüezi mitanand!

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